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Samstag, 29. Juni 2013

Es wird gebluest




Seitenzahl: 256 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Art: Taschenbuch
Altersempfehlung: o. A.
Preis: 8,99 Euro


Ja ich weiß das macht man so nicht, aber bitte guckt euch meine Rezension auf Youtube an. Zu diesem Buch kann man keine Rezension schreiben, man muss es erleben :-)
So genug der Worte und jetzt lauscht meinen Worten 


Sonntag, 26. Mai 2013

Julie weiß, wo die Liebe wohnt




Seitenzahl: 348 Seiten
Verlag: Goldmann
Art: Taschenbuch
Altersempfehlung: o. A.
Preis: 8,99 Euro


Zum Inhalt (Quelle):

Julie verliebt sich in ein Namensschild – und eine kleine französische Stadt steht Kopf!
Julie Tournelle hat schon viele verrückte Dinge in ihrem Leben getan. Doch als sie sich in das Namensschild ihres neuen Nachbarn verliebt, wirft sie endgültig jede Vernunft über Bord. Tagelang bezieht sie Posten hinter dem Türspion, um einen Blick auf den Unbekannten zu erhaschen. Dumm nur, dass er gerade dann auftaucht, als ihre Hand in seinem Briefkasten festklemmt. Doch Ricardo befreit sie nicht nur aus der misslichen Lage, sondern lädt sie sogar zum gemeinsamen Joggen ein. Julie weiß, sie sollte zugeben, dass sie nur in Notfällen läuft – wenn es brennt, oder ein kleiner böser Köter sie verfolgt – statt zu behaupten, sie sei begeisterte Langstreckenläuferin. Aber eigentlich ist doch in der Liebe alles erlaubt, oder?

Zu meiner Meinung:

Ein Buch, welches unverhofft bei mir einzog und relativ zeitnah gelesen wurde und obwohl ich Frankreich ja überhaupt nicht mag, konnte es mich absolut begeistern. 
Ich habe von der Autorin vorher noch nie etwas gehört, werde sie aber definitiv im Auge behalten. 
Die Protagonistin Julie verliebt sich in ein Namensschild. Alleine schon die Vorstellung ist zum Brüllen komisch und so geht auch das ganze komplette Buch durch. 
Julie ist herrlich chaotisch, verrückt, neurotisch und auch ein klitzekleines bisschen paranoid. Ihr Kopfkino z. B. ist der absolute Brüller. Meldet sich jemand nicht, geht bei ihr sofort ein Film los und es wird zum Blockbuster. Dies beschert ihr das ein oder andere graue Haar. 
Auch das sie Ricardo gefallen will und so Sachen behauptet, die nicht stimmen, bringen sie des öfteren in unangenehme Situationen. 
Aber sie tut alles für Ricardo, ob sich das lohnt - wer weiß? Man hofft es für sie, denn sie ist diesem Mann absolut verfallen. Sie krempelt ihr ganzes Leben nur für einen Mann um. 
Die Autorin schafft es, wichtige Themen wie Liebe, Freundschaft und Familie in ein lustiges Gewand zu packen. Teilweise ist es auch ein schon ein bisschen schwarzer Humor, ich mag das aber sehr gerne.
Dies sind auch die Kernpunkte dieses Buches. Nichts im Leben geht über Freunde, die einem immer und bei allem Quatsch helfen (und davon gibt es bei Julie viel). 
Genauso wichtig ist aber auch die Liebe, hier stellt sich der Leser (zumindest ich habe es getan) ob es wirklich von Vorteil ist, sich für einen Mann umzukrempeln um ihn zu gefallen. 
Vom Schreibstil hat mich das Buch ein bisschen an Ildiko von Kürthy erinnert. Meine Liebe zu ihr kennt ihr ja inzwischen. :-)
Das Cover gehört für mich eindeutig zur Kategorie "traaaaaumhaft schön". Ich liebe es und könnte es den ganzen Tag ansehen. 
Zur Autorin:

Gilles Legardinier wurde 1965 in Paris geboren und arbeitete lange Jahre in der Kinobranche. Mit seiner ersten Romantischen Komödie um die zauberhafte Julie feierte er in Frankreich einen sensationellen Erfolg und sorgte auch international für Begeisterung.  

Zum Fazit:

Eine absolute Empfehlung. Ein wunderschönes Frauenbuch über Liebe, Freundschaft und alles wichtiges im Leben. Dass das Buch in Frankreich spielt, konnte ich erfolgreich ignoieren und habe es innerhalb 2 Tagen gelesen. 

4,5 von 5 Sterne
 

Freitag, 17. Mai 2013

Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück v. Angelika Schwarzhuber

Angaben zum Buch





Seitenzahl:                 414 Seiten
Verlag:                       Blanvalet 
Art:                            Taschenbuch
Altersempfehlung:       o. A.
Preis:                          9,99 Euro
 
 
 
 
 
 
 
 
Zum Inhalt (Quelle):
 
Eine herrlich witzige Komödie um einen Bauernhof, ein stattliches Vermögen und eine Liebe wider Willen.
Aufs Land ziehen und heiraten! Der letzte Wille von Oma Berta hört sich für Hanna wie ein schlechter Witz an. Zunächst will sie das Erbe erbost ausschlagen, doch ihrem Cousin Max mag sie es auch nicht so einfach überlassen. Hanna beschließt: Ein Ehemann muss her, und zwar schnell. Doch die Suche nach dem geeigneten Kandidaten gestaltet sich turbulenter als sie es sich je hätte träumen lassen – und dann gibt es da noch jemanden, der Hannas Pläne unbedingt vereiteln will.
 
Zu meiner Meinung:
 
Nach "Liebesschmarrn und Erdbeerblues" (KLICK HIER für Rezi) konnte mich das zweite Buch von Angelika Schwarzhuber wieder einmal total begeistern. 
Eine Regionalromanze wie sie besser nicht erzählt werden könnte und ich hab es wahnsinnig genossen. 
Hanna lebt ein tolles Leben in München. Sie hat eine Firma, die gut läuft, tolle Freunde und alles was sie zum Leben braucht. Bis, ja bis aufeinmal ihre Oma Berta stirbt und sie in die Nähe nach Passau reist um dort auf die Beerdigung der Oma zu gehen. 
Warum sie das tut weiß sie zwar selbst nicht, denn Oma Berta hat sie Zeit ihres Lebens gehasst und nie wirklich gut angenommen. 
Trotz alledem fährt sie auf die Beerdigung und begegnet dort ihrer Vergangenheit. Ihre Jugendliebe Max, sowie viele andere Dorfbewohner. 
Als dann auch noch das Testament verlesen wird, geht für Hanna alles schief. Oma Berta möchte ihr den wunderschönen Hof mit allem was dazu gehört inkl. viel viel Geld vererben aber eben nur unter der Promisse das Hanna binnen kurzer Zeit heiratet. 
Sie versucht alles einen Mann zu finden, auch wenn sie das eigentlich garnicht will. Wer will eigentlich schon nur des lieben Geldes wegen heiraten? 
Nach einer Anzeige alla "Frau sucht Bauern zum heiraten" läuft alles aus dem Ruder und Hanna wird von heiratswilligen nur so überschwemmt. Ob hier der richtige allerdings dabei ist, solltet ihr selber herausfinden. 
"Hochzeitsstrudel und Zwetschenglück" ist wieder so wundervoll geschrieben, wie der Vorgänger. Wahnsinnig romantisch, lustig und liebevoll - das zeichnet den Schreibstil von Frau Schwarzhuber aus. 
Auch die immer wieder leicht bayerischen Worte die eingeworfen werden sind total bezaubernd. Besonders "bisserl" fiel mir immer wieder auf und ich konnte mich jederzeit wieder daran erfreuen. 
Hanna ist als Protagonistin wunderbar gewählt und wahnsinnig lieb. Ich mochte sie wahnsinnig gerne und war wirklich sehr traurig, dass ich sie zum Ende des Buches verlassen musste. 
Schön war auch ein Wiedersehen mit Lene. Der Protagonistin aus "Liebesschmarrn und Erdbeerblues". Es ist aus meiner Sicht allerdings nicht nötig, das erste Buch gelesen zu haben um dieses hier zu verstehen. 
 
Zur Autorin:
 
Angelika Schwarzhuber lebt mit ihren Kindern und Kater in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie ist freiberufliche Drehbuchautorin und Autorin/Redakteurin. Dieses Buch ist ihr Debütroman. Momentan schreibt sie an ihrem zweiten Buch. 

Zum Fazit:
 
Wieder ein locker-leichtes Frauenbuch, welches im wundervollen Bayern spielt und mich wahnsinnig glücklich gemacht hat. Ich freue mich schon jetzt auf ein baldiges Wieder"lesen" mit der Autorin. Ihre Bücher sind eindeutig aller erste Sahne! 
 
4,5 von 5 Sterne 

Samstag, 4. Mai 2013

Mein Weg mit dir - Angelika Schweizer

Angaben zum Buch



Seitenzahl:                 106 Seiten
Verlag:                       spirit Rainbow Verlag
Art:                            Taschenbuch
Altersempfehlung:       o. A.
Preis:                          14,80 Euro
Zum Inhalt (Quelle):
In „Mein Weg mit Dir“ besang schon vor vielen Jahren die italienische Sängerin Milva eine ganz besondere Beziehung zu einem Menschen. In meinem „Weg mit Dir“ soll es hingegen um die Beziehung zu einem Pferd gehen. Es gibt zahlreiche Bücher über Lebenserfahrungen und Schicksale, wie den Verlust eines Kindes oder eines Ehepartners, die einen beim Lesen zutiefst berühren, so dass sich vielleicht manch ein Leser fragen wird, was einen wohl erwartet, wenn über eine Beziehung zu einem Pferd geschrieben wird. Selbst wenn Sie kein Reiter sein sollten, kein eigenes Pferd besitzen, oder gar überhaupt keinen Bezug zu Tieren haben, wird es sich auch für Sie lohnen, dieses Buch zu lesen. Für all diejenigen, die der Reiterzunft angehören und ihr Pferd als „Partner“ und nicht als „Sportgerät“ ansehen, ist dieses Buch sowieso ein Muss. 

Zu meiner Meinung:

In kürzester Zeit hab ich das erste Buch der sympathischen Rechtsanwältin und Pferdenärrin Angelika Schweizer gelesen und bin wirklich gerührt und ergriffen. Nach diesem Buch habe ich erst mal lange selber über mich und meine eigene Stute Arabienne nachgedacht.
Angelika Schweizer beschreibt hier auf 106 Seiten ihren steinigen Weg mit ihrer Stute Etienne. Dieser war geprägt von Missverständnissen, Ärger, Geldmacherei und vielen vielen Tränen. Auch ich kenne diesen Weg, der hier beschrieben wird. Aufgrund dessen hatte mich dieses Buch persönlich sehr ergriffen. 
Auch ich bin durch schwere Zeiten gegangen, hatte zwar nicht so viele negativen Erfahrungen mit so genannten "Pferdentrainern" wie Frau Schweizer, das lag jedoch einzig und alleine das ich seit 17 Jahren geritten bin als ich Arabienne kaufte. Frau Schweizer war beim Kauf ihrer Stute blutiger Anfänger. Ich persönlich bin zwar immer vorsichtig als Anfänger direkt ein Pferd zu kaufen, dies muss jeder jedoch selber wissen. 
Ich kann diese bedingungslose Liebe die Frau Schweizer zu Etienne hegt vollkommen nachvollziehen. Auch ich liebe Arabienne, egal wie sie drauf ist oder sie macht bzw. gemacht hat. 
Ähnlich wie Frau Schweizer musste ich mich erstmal gründlich mit dem Gefühlsleben meiner Stute auseinandersetzten. Sie ist ein Charakter-Pferd. Sie ist nie jeden Tag gleich gut drauf. Wenn ich merke sie hat einen schlechten Tag, lasse ich sie zumindest reiterlich in Ruhe und gönne ihr einen Tag Koppel, Paddock oder was ihr gerade gut tut. 
Sehr geholfen hat mir auch eine strikte Reitpause von 6 Monaten, in der Arabienne ihr letztes Fohlen hatte und ich Zeit hatte viel Bodenarbeit zu machen.
Das Buch ist wirklich super toll geschrieben, sehr realitätsnah und nachvollziehbar. Auch als Nichtreiter weiß man was Frau Schweizer einem mitteilen möchte und kann es verstehen und nachfühlen. 
Die Verbindung zwischen Mensch und Pferd ist eine besondere. Diese "Beziehung" kann man mit keinem Tier vergleichen. Man muss immer bedenken, ein Pferd wiegt im Schnitt 550 kg und wenn einem das Pferd bedingungslos vertraut und liebt hat man den besten Partner den man sich wünschen kann. 
Dies hat jedoch nichts mit der landläufigen Meinung zu tun, das Pferd sei gebrochen wenn es alles für seinen Menschen macht. Genau das Gegenteil ist der Fall und wenn man einmal soweit ist, wie Frau Schweizer mit Etienne oder wie ich mit Arabienne, kann man alles erreichen. 
Schön an diesem Buch ist auch dass das Buch immer wieder mit Fotos bestückt ist, die Etienne und ihre Freundin Estrella in verschiedenen Lebenslagen zeigen. 

Zur Autorin:

Frau Schweizer ist am 22.03.1968 in Stuttgart geboren und bis heute dem Schwabenland treu geblieben. Sie ist verheiratet und lebt in der Nähe von Schwäbisch Hall und betreibt mit ihrem Mann eine Anwaltskanzlei. 
Ich möchte euch auch gerne die Facebook-Seite der Autorin empfehlen, sie ist unter "Mein Weg mit dir" zu finden. 

Mein Fazit:

Alleine die Tatsache, dass Frau Schweizer einen Teil des Erlöses an bedürftige Pferde spendet ist dieses Buch eine definitive Buchempfehlung. Aber auch die Geschichte und die Liebe zu Etienne ist beeindruckend. Ich war zwar nicht mit jeder Entscheidung von Frau Schweizer "einverstanden", aber sie vermittelt einem das sie verstanden hat was sie verkehrt gemacht hat und bereitet ihren Pferden jetzt den Himmel auf Erden. 

4 von 5 Sternen

Donnerstag, 25. April 2013

Die Wandler von Laura Bitterlich



Angaben zum Buch


Seitenzahl:                175 Seiten
Verlag:                       Edition Zweihorn
Art:                           Taschenbuch
Altersempfehlung:       o. A, 
Preis:                         9,95 Euro












Zum Inhalt (Quelle):

Die Wandler Der Beginn entführt in ein sagenhaftes Reich, das Reich der Gestaltwandler. Mitten unter ihnen lebt Leara, ein Mädchen, das voller Aufregung seinem 15. Geburtstag entgegenfiebert. Wie alle Wandler wird Leara dann eine Tierform zugewiesen bekommen, in welche sie sich zu jeder Zeit verwandeln kann. Diese Tierform wird über ihren sozialen Status und über den weiteren Verlauf ihres Lebens bestimmen.
Doch es herrscht Unruhe in diesem Königreich. Die Herrscher kümmern sich kaum um die Belange des Volkes, die Krieger tyrannisieren das einfache Volk, das zu schwach ist, um sich gegen die Übergriffe zu wehren. Trotz allem existiert Hoffnung. Denn seit Jahrhunderten wird eine Prophezeiung überliefert, welche besagt, dass eines Tages der Allwandler ein Gestaltwandler, welcher sich in jedes beliebige Tier verwandeln kann kommen und die Herrscher stürzen wird.

Zu meiner Meinung:

Lange lange ist es her das ich ein Fantasy-Buch gelesen habe. Nun dachte ich mir bei „Der Wandler“ mit seinen 175 Seiten kann man nicht viel verkehrt machten und ja ich gebe es zu, ich hätte mir gewünscht das Buch hätte 500 Seiten mehr gehabt.
Es hat mich so gepackt, die Story so gut geschrieben und das von einer 17-jährigen die das Manuskript mit 13 geschrieben hat. Wahnsinn!
Aber jetzt erst mal zur Story.
In diesem Buch geht es um die 15 jährige Leara, die ihrer Verwandlung entgegenfiebert, wie alle in ihrem Alter.
Sie lebt ihm 5 Ring und hat ein schönes einfaches Leben. Ihre Mutter wurde vor vielen Jahren von Kriegern ermordet, die das Land tyrannisieren und die Leute unterdrücken die nicht den gleichen Rang haben.
Diese sogenannten Krieger haben alle gefährliche Tierformen wie z.B. Raubtiere, Raubvögel u. ä.
Unruhe herrscht aber auch im 1. Ring da hier die Angst vor dem Allwandler allgegenwärtig ist. Die Prophezeiung besagt, dass der Allwandler die Herrscherfamilien stürzt. Im 1. Ring leben einzig und allein die 3 Herrscherfamilien, bestehend aus dem Königspaar der Drachen, der Greife und der Einhörner. Sie sind die höchste Tierform in diesem Reich der Allwandler.
Alleine die Idee, ein Buch einzig und allein über Gestaltwandler zu schreiben, hat mich wahnsinnig fasziniert.
Jedes Buch, in dem Gestaltwandler vorkommen ist für mich schon mal ein gutes Buch. Wenn sich ein Buch nur über Gestaltwandler dreht ist es für mich Weltklasse. Ich wüsste kein Buch das vergleichbar ist mit „Der Wandler“.
Soweit ich informiert bin soll es wohl eine Trilogie werden, auch wenn der erste Band kein direkt offenes Ende hat, was ich sehr symphatisch fand.

Zur Autorin:

Laura Bitterlich, geboren am 17.09.1996, begann mit dreizehn Jahren ihr erstes Manuskript „Die Wandler – Der Beginn“ zu schreiben. Aktuell arbeitet sie am Folgeband und hat auch noch andere Projekte in Planung. Laura wohnt zusammen mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf am Rand des Saarlandes.

Zum Fazit:

Ein wirklich empfehlenswertes Buch, das ich jedem Fantasyfreund ans Herz legen möchte. Aber auch jeder Fantasyneuling wird an diesem Buch Freude haben. Mir hat es endlich aus meiner Fantasy-Flaute geholfen.

4,5 von 5 Sterne

Mittwoch, 24. April 2013

Herzsprung von Ildikó von Kürthy

Angaben zum Buch



Seitenzahl:                248 Seiten
Verlag:                      RoRoRo Verlag
Art:                           Taschenbuch
Altersempfehlung:     o. A. 
Preis:                         8,99 Euro







Zum Inhalt (Quelle:)

Eifersucht? Liebeskummer? Rache!
Natürlich ist sie eifersüchtig. Sie hat ja auch allen Grund. Glaubt sie. Sie übergießt seine teuren Anzüge mit Rotwein – und haut ab. Setzt sich in ihr Auto und beschließt, endlich das zu tun, womit sie sonst immer nur gedroht hat. 48 Stunden und 950 unvergessliche Kilometer im Leben der Amelie Puppe Sturm.

Zu meiner Meinung:

Nach "Schwerelos" und "Mondscheintarif" habe ich nun den dritten Roman von der tollen Autorin Ildikó von Kürthy gelesen und war wieder hellauf begeistert. 
Ein Buch so voller Weisheiten, Selbstironie, schwarzen Homur und so viel Selbsterkenntnis ist wirklich erschreckend.
Hin und wieder habe ich das Gefühl die Autorin schreibt die Bücher nur für mich oder über mich. Gerade bei "Herzsprung" habe ich mich so oft wieder erkannt, das es zeitweise schon ein bisschen gruselig war. :-)
Amelie "Puppe" Sturm ist die Chaosqueen höchstpersönlich, nimmt alles zu ernst - besonders sich und ihre Bedürfnisse - und ist eifersüchtig. Und genau diese Eifersucht wird für ihren Freund zum Problem. Puppe schüttet Rotwein über all seine Anzüge, packt ihren Faltenhund Miss Marple ein und verschwindet mit ihrem Auto gen Freiheit. 
Allerdings hat Puppe ihren - in ihren Augen - phänomenalen Abgang nicht gut genug geplant und so kommen bald die ersten Probleme.
Puppe ist wahnsinnig symphatisch. Sie ist wahnsinnig egoistisch,  streitsüchtig, eifersüchtig und sucht sich Probleme wenn sie keine hat. Denn ohne diese Gefühle ist Puppe unglücklich - meint sie. 
Das ihr Leben dadurch eventuell schwerer werden könnte, kommt ihr nicht in den Sinn. Leiden muss unter ihren Launen in erster Linie ihr "Bülowbärchen". Wer das ist? Das solltet ihr selber lesen.
Ich habe mir sämtlich Bücher von Ildikó von Kürthy bestellt, die Autorin ist einfach herrlich. Locker leicht zu lesen, mal rasant frech, mal annähernd poetisch schreibt die Autorin über das Leben ganz normaler Frauen. 
Gerade dieser freche, teilweise selbstironischer Schreibstil treibt einem öfter die Lachtränen in die Augen oder lässt einen über sich selbst grübeln. Auch wenn das Buch "Herzsprung" ein Roman ist, könnte man auch meinen das dies eine Biografie einer normalen Frauen von nebenbei sein könnte. 
Schön finde ich auch die Textpassagen bekannter Songs die die Autorin in den Text einfliessen lässt um Puppes Gefühle zu unterstreichen. 

Zur Autorin:

Ildikó von Kürthy ist freie Journalistin und lebt in Hamburg. Ihre Bestseller wurden mehr als fünf Millionen Mal gekauft und in 21 Sprachen übersetzt. Ihr Roman "Mondscheintarif" wurde fürs Kino verfilmt. Sie ist 2010 zum zweiten Mal Mutter geworden....

Zum Fazit:

Mal wieder ein durch und durch lockerer Frauenroman mit einer ganz besonderen Art und Weise. Selber ausprobieren und unbedingt ein Buch von ihr lesen.


4, 5 von 5 Sterne 

Montag, 22. April 2013

Dir verfallen von J. Kenner



Angaben zum Buch



Seitenzahl:                400 Seiten
Verlag:                      Diana Verlag
Art:                          Taschenbuch
Altersempfehlung:      o. A. 
Preis:                        8,99 Euro






Zum Inhalt (Quelle):

Die junge Nikki Fairchild beginnt ihre Karriere in Los Angeles und muss ihren Chef auf eine Vernissage begleiten. Dort begegnet sie dem gut aussehenden und millionenschweren Unternehmer Damien Stark. Seine Anziehungskraft ist berauschend, doch instinktiv spürt Nikki, dass sie ihm widerstehen sollte. Denn Damien berührt etwas in ihr, das sie längst besiegt zu haben glaubte. Als er immer intensiver und fordernder seine Wünsche offenbart, gibt Nikki ihrem Verlangen nach. Noch ahnt sie nicht, dass auch Damien seine dunklen Geheimnisse hat.

Zu meiner Meinung:

Die dritte Art des Erotikromans der bei mir einzog und gelesen wurde. Crossfire (Rezension) hat mich fasziniert und gefesselt, Shades of Grey war ok und „Dir verfallen“ war nichts neues und erinnert mich zu sehr an die Vorgänger, konnte mich aber nicht so packen.
Die Story ist identisch aufgebaut wie alle anderen auch, vielleicht habe ich auch zu viel aus diesem Genre gelesen, aber es konnte mich absolut nicht packen.
Die junge, liebe und brave Nikki zieht von Texas nach Los Angeles um ihr Leben neu zu beginnen. Auf einer Vernissage trifft sie den geheimnisvollen Damien Stark und spürt sofort eine unglaubliche Anziehungskraft zu ihm.
Selbstverständlich ist Damien absolut gutaussehend, sexy und wahnsinnig reich und erfolgreich. Und natürlich hat er auch seine dunklen Geheimnisse aus der Vergangenheit, die wahrscheinlich in dieser Trilogie verarbeitet werden.
So weit so gut, alles wie gehabt. „Shades of Grey“, „80 Days“, „Crossfire“ und “Dir verfallen” – alles Bücher mit annähernd dem selben Inhalt, die sich leider nicht groß unterscheiden.
„Dir verfallen“ konnte mich einfach nicht einfangen. Die Handlung springt oft und gelegentlich ist es relativ langatmig.
Einzig die Charaktere sind mir sympathisch. Nikki aus Texas war in ihrer Heimat eine typische Schönheit, die von einem Schönheitswettbewerb  zum nächsten sprang und hier Damien Stark schon mal kurz kennen lernen durfte. Deswegen ist es schon fast seltsam, dass sie ausgerechnet 4 Jahre später in Los Angeles diesen Mann wieder trifft und sich sofort zu ihm hingezogen fühlt. Ein bisschen viel Zufall für meinen Geschmack.
Ich möchte das Buch auch nicht von grundauf schlecht machen. Ich konnte mich einfach am besten bisher mit „Crossfire“ anfreunden und das ist für mich einfach der heilige Gral des Erotikgenres. 
Geschworen habe ich mir aber auf jeden Fall, dass dies der letzte Erotikroman für mich sein wird.

Zur Autorin:

J. Kenner wurde in Mountainview, Kalifornien, geboren und wuchs in Texas auf. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften war sie für verschiedene Anwaltskanzleien tätig, bis sie ihren ersten Roman veröffentlichte. Mit ihrer Serie um die Dämonenjägerin Kate Connor, die monatelang auf der USA-Today-Bestsellerliste stand, gelang ihr der Durchbruch. J. Kenner wurde mit zahlreichen Preisen wie dem „Reviewers International Organization’s Award“ für romantische Spannung ausgezeichnet. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Georgetown, Texas.

Zu meinem Fazit:

„Für Fans von “Shades of Grey“ und „Crossfire“. Ja dem kann ich zustimmen, den diese Geschichte ist eins zu eins das selbe. Auch wenn mir im Gegensatz zu SoG der Wechsel zwischen Handlung und Erotik besser gefiel. Leider fehlte mir das Gefühl, das ich bei „Crossfire“ hatte.

3 von 5 Sterne

Mittwoch, 17. April 2013

Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek

Angaben zum Buch




Seitenzahl:                320 Seiten
Verlag:                      Knaur Verlag
Art:                           Taschenbuch
Altersempfehlung:     o. A. 
Preis:                         8,99 Euro









Zum Inhalt (Quelle):


Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres ... Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt.

 Zu meiner Meinung:

Nun habe ich den 3 Fitzek gelesen und was solll ich sagen? Auch dieser hat mich wieder enttäuscht. Na gut Enttäuschung ist böse gesagt, aber leider trifft es das ziemlich genau.
Auch dieses Buch war wieder sehr verwirrend, konfus und einfach nur irre. 
Ich glaube so langsam habe ich begriffen, das der liebe Herr Fitzek und ich keine Freunde mehr werden. 
Ich mag Psychothriller wirklich sehr gerne und auch wenn es mal etwas blutig wird kann ich damit gut leben aber wenn ich einfach nicht mehr weiß was Sache ist und ich grübeln muss ob ich überhaupt noch richtig denken kann, ist das meiner Meinung nach nicht das richtige für mich.
Die Grundstory an sich ist super spannend und auch gut durchdacht, aber wie gesagt zu wirr für mich. Ich hatte einfach keinen Spaß daran. Immer wenn ich dachte, jetzt hab ichs, entglitt mir der Gedanke wieder und ich war genauso ratlos wie vorher. Leider.
Aber aufgemacht ist die Story wirklich gut. Hier dürfen zwei Studenten eine Patientenakte lesen, die die Geschichte des Seelenbrechers erzählt. Das ganze wird als eine Art Versuch angesehen. So wechselt die Erzählweise immer wieder zwischen dem hier und jetzt und dem Teil damals aus der Patientenakte. 
Leider konnte mich dieses Buch wieder nicht packen und ich werde es jetzt aufgeben - denke ich :-)

Zum Autor:

Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. "Therapie", erschienen 2006, war sein erstes Werk - und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie - und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender "Mailoholic" ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.
 
Zum Fazit:
 
Auch hier wieder leider ein Flop. Das wird wohl mein letzter Fitzek sein. Auch wenns schade ist weil ja jeder so angetan von diesem Autor ist. Aber nicht jeder hat den gleichen Geschmack. 
 
2,5 von 5 Sterne