Mittwoch, 28. September 2011

Ashes - Ilsa J. Bick






INHALT:
Ein Knall, gleißendes Licht und Schmerz... Mehr sieht und fühlt Alex im ersten Moment nicht. Sie befindet sich in einem Nationalpark und möchte dort den Weg zu sich selber finden. Kurz zuvor lernte sie Jack und seine Enkelin Ellie kennen. Jack ist nach diesem Knall auf der Stelle tot und Ellie verstört.
Die beiden Mädchen befinden sich nun auf der Flucht. Menschen und Tiere benehmen sich seltsam und als Tom auftaucht, rettet er ihrer beiden Leben.
Als erst Ellie und dann Tom verschwinden macht sich Alex auf die Suche nach der Wahrheit und findet Zuflucht im Dorf Rule. Das dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht, findet Alex schnell heraus. Aber was genau geht in diesem Dorf vor sich? Alex möchte es herausfinden und macht eine grausige Entdeckung.....


MEINUNG:
Bei Alex wurde vor vielen Jahren ein Gehirntumor diagnostiziert und sie befand sich in dem Nationalpark auf dem Weg zu sich selber und dem "Monster" - wie sie es nannte.
Der Vorfall im Wald, bei dem die Tiere sich so seltsam benahmen und Ellies Großvater tot zusammenbrach, konnte ich mir zuerst nicht erklären. Es war mysteriös und nervenaufreiben und an vielen Stellen sehr brutal und eklig.
Die zwei Mädchen laufen im Anschluss anderen Jugendlichen über den Weg, die sich als Kannibalen herausstellen und es auf ihr Leben abgesehen haben.
Dort beginnt die Flucht der beiden und man fragt sich immer wieder, was ist dort vorgefallen? Wieso haben sich diese Jugendlichen verwandelt und die beiden Mädchen nicht?
Diese ganzen Wendungen im Wald, die Begegnung mit Tom und am Ende die Stadt Rule lässt sich zuerst nicht in Einklang bringen. Als Leser ist man zunächst ziemlich verwirrt, fiebert aber schnell mit und versucht die Zusammenhänge zu verstehen.
Und wenn es dann endlich PING! macht ist man mehr als schockiert und wird das Buch nie wieder aus der Hand legen wollen.
Die Kapitel sind schön unterteilt, eher zu kurz als zu lang. Die Kapitel sind nochmal in einzelen Teile unterteilt. Was es sehr angenehm zu lesen macht.
Das Cover ist ein Augenschmaus. Das Mädchen was dort zu erkennen ist, wirkt unheimlich plastisch und manchmal guselte ich mich sogar ein bisschen davor. Aber auch ohne Schutzumschlag ist das Buch wunderschön.
Leider hat das Buch ein offenes Ende. Dies ist aber zu entschuldigen, da es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt.

FAZIT:
Dieses Buch ist mein absoluter Geheimtipp. Wer es mysteriös, spannend, brutal und blutig mag wird dieses Buch lieben. Ich habe es verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen.

5 von 5 Sternen 

Lass uns Feinde bleiben - Sebastian Schnoy





INHALT:
Weichei, Lusche oder Loser... Diese Worte treffen auf Tim voll zu. Seine Freundin verlässt ihn, für einen anderen. Einer der das komplette Gegenteil von ihm ist. Als würde das nicht schon reichen, verliert er auch noch seinen Job. Tim steht nun vor der Entscheidung seines Lebens. Bleibt er wie er ist oder wird er endlich zu einem ganzen Mann?
Als sein ehemaliger Studienkollege Nils in sein Leben tritt, ist seine Entscheidung getroffen. Er wird dem Club der Kerle beitreten und lernen ein richtiger Macho zu sein. Wird ihm das gelingen oder siegt sein gutes Herz?

MEINUNG:
Als ich dieses Buch begonnen habe, verspürte ich sofort eine total Antipathie gegen Sarah, die Ex-Freundin von Tim.
Tim ist ein guter Kerl, er verzichtet auf alles und trägt seine Freundin auf Händen. Leider wird das überhaupt nicht anerkannt. Sein R2D2 muss in einer alten Lagerhalle hausen, rauchen darf Tim auch nicht und weggehen nur in Begleitung seiner Ex-Freundin.
Als diese ihn verlässt und er auch noch seinen Job bei Essen auf Rädern verliert, habe ich richtig mit ihm gelitten.
Das Leben gerät aus den Fugen und man(n) weiß nicht wie es weiter gehen soll. Gott sei Dank tritt Nils dann in Erscheinung. Das Paradebeispiel eines echten, harten Kerls. Er will Tim beweisen, das es nichts bringt nett zu Frauen zu sein.
Inhaltlich fand ich das Buch wirklich klasse. Auch wenn ich über eine paar Passagen schmunzeln musste. Die Reise vom Weichei zum Macho ist interessant zu verfolgen, auch wenn man sich immer mal wieder fragt ob das der richtige Weg für Tim ist.
Tim ist die Sorte Mann die sich jede Frau wünscht. Liebevoll, aufmerksam, romantisch und absolut treu und loyal. Deswegen war er mir von Anfang an unheimlich symphatisch und deswegen konnte ich so richtig mit ihm mitfühlen.
Die einzelnen Kapitel sind schön aufgeteilt und jeweils mit einem dazugehörigem Spruch versehen, der zu dem Inhalt passt.
Das Cover ist für mich ein Hit. Die Boxhandschuhe sind wirkliche lustige Eyecatcher und passen unheimlich gut zum Inhalt des Buches.

FAZIT:
Ein Buch das wirklich einfach nur Spaß macht. Ich empfehle es jedem, der einfach nur zwischendurch mal lauthals loslachen möchte. Ich hatte riesen Spaß mit dem Buch und würde es immer und immer wieder lesen.

4 von 5 Sternen


Mittwoch, 21. September 2011

Der Stalker - Tania Carven







INHALT:
Ein Alptraum wird zur Wahrheit. Als die junge Logopädin Suzanne erwacht, entdeckt sie ein Polaroid von sich an der Fensterscheibe. Sie wird gestalkt! Aber was hat der Stalker mit ihr vor?
Zeitgleich wird auf einem Boot in der Nähe eine verstümmelte Frauenleiche gefunden. Der Detective Phil Brennan und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Dabei stoßen sie auf eine grausame Wahrheit.....

MEINUNG:
Ein Thriller der seines Gleichen sucht. Von Anfang konnte mich dieses Buch, durch seine rasante Schreibart fesseln.
Auf jeder Seite passiert etwas, am Anfang etwas Verworrenes fügt sich rasch zu einander und man kann  mitfiebern ohne zu wissen wer der Täter ist. Dies wird hier wirklich erst zum Ende klar.
Und das macht dieses Buch zum Meisterstück.
Klar und intelligent in der Sprache kommt dieses Buch daher, dazu ein tolles Cover und eine gute Aufmachung der Kapiteleinteilung. Was wünscht man sich mehr?
Aber alleine die Geschichte um die es geht, fasziniert durch ihre morbide und vielschichtige Art und Weise, das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Wenn man erst mal hinter das Geheimnis gekommen ist, versteht man auch all die Zusammenhänge die dieses Buch beinhaltet. Und das macht dieses Buch wirklich so interessant.
Auch die Charaktere werden sehr gut dargestellt. Das finde ich in einem Buch sehr wichtig. Selbst wenn es in einem Thriller, eher um die Story geht finde ich die Aufarbeitung der einzelnen Charaktere auch in diesem Genre wichtig. Bei diesem Buch gelingt das sehr gut. Allen voran Detective Inspector Phil Brennan, der das gesamte Ermittlungsteam leitet. Dieser wird als sehr feinfühliger Mensch, aber knallharter Polizist, dargestellt. Die Profilerin und Lebensgefährtin von Phil, die leider erst zum Ende des Buches auftaucht hat mich sehr berührt. Sie scheint eine Person zu sein, die viele Geheimnisse in sich trägt ohne sie zu offenbaren.
Eine sofortige Sympathie verspürte ich auch zu Detective Sergeant Mickey Philips. Er wird im Buch als sehr machohaft dargestellt, man erkennt aber schnell dass dies ein Trugschluss ist. Alles in allem ist dieses Buch wirklich empfehlenswert.
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FAZIT:
Alles in allem ist dieses Buch ein Geheimtipp für Psychothriller-Leser, bei dem es weniger um das brutal Blutige geht, sondern mehr um den psychologischen Aspekt. Wer diese Art mag, wird dieses Buch lieben!

5 von 5 Sternen 
http://www.ullsteinbuchverlage.de/listhc/index.php
http://www.ullsteinbuchverlage.de/listhc/buch.php?id=15895&page=suche&auswahl=a&pagenum=1&page=buchaz
http://www.bloggdeinbuch.de/

Sonntag, 18. September 2011

Zwischen Himmel und Erde - Live Bonnevie






INHALT:
Die 15-jährige Amanda lebt den Traum aller Mädchen. Sie besitzt ein eigenes Pferd, traniert hart und startet erfolgreich auf Turnieren. Jede freie Minute verbringt sie mit ihrer besten Freundin Anja im Reitstall.
Eines Tages erzählt ihr Vater, das sie gemeinsam eine Reise nach Island unternehmen um dort ein Pony zu kaufen - ein Islandpony.
Amanda verliebt sich schließlich in einen wilden Isländerhengst und versucht zuhause in Schweden den Schlüssel zu seinem Herzen zu finden.

MEINUNG:
Zu Anfang hatte ich etwas Zweifel, ob dieses Buch nicht eines dieser üblichen "Pferdebücher" sei, die hinlänglich bekannt sind. Ein Mädchen, ein Pferd und ganz viel Schnulz und Reitstallromantik.
Das Buch lehrte mich eines Besseren.
Die Charakteren sind mir sofort ans Herz gewachsen, ob Mensch oder Tier. Den Kampf den Amanda mit dem wilden Isländerhengst austragen muss, erinnert mich an meine eigene Pferdegeschichte. 
Dieses Buch lehrt viel über Natural Horsemanship und wie man mit dem Pferd über desen Körpersprache kommunizieren kann. Auch ich habe diesen Weg mit meinem Pferd gewählt und konnte so auch viele Tipps mit ins Training übernehmen.
Sicherlich ist das Buch besonders an Pferdekenner und Freunde gerichtet, aber die wundervolle Beziehung die zwischen dem Hengst und Amanda entsteht, zieht auch nicht Pferdefreunde in den Bann.
Die Geschicht ist aussergewöhnlich, geheimnisvoll und aufwühlend. Und deswegen für mich ein absoluter Geheimtipp.
Das einzige Negative in diesem Buch ist das Cover. An sich ist dies wunderschön gehalten, leider wurde am Detail gespart. Amanda wird im Buch als blond beschrieben, das Mädchen auf dem Cover ist allerdings braunhaarig.
Aber das ist im wahrsten Sinne des Wortes Haarspalterei und nimmt diesem Buch nichts von dessen Charme und Gefühl.

FAZIT:
Dieses Buch ist einmalig. Ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen und deswegen ist es für mich ein absoluter Geheimtipp an alle Pferdfreunde und Reiter.

5 von 5 Sternen


Samstag, 17. September 2011

CUT - Amanda Kyle Williams 


INHALT:
Ein bestialischer Massenmörder setzt Atlanta und das gesamte Umland in Angst und Schrecken. Wer ist der Mensch der für all diese Morde verantwortlich ist?
Die ehemalige FBI-Agentin und Alkoholikerin Keye Street, die inzwischen als Privatdedektivin arbeitet, wird von ihrem alten Freund Lieutenant Rauser beauftragt ihm bei den Ermittlungen inoffiziel zur Seite zu stehen. Als beide dann noch Briefe von dem Mörder erhalten, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

MEINUNG:
Meine Liebe zu Thrillern ist ja bekannt, aber dieses Buch übertrifft vieles. Zu Anfang zieht es sich ein klein wenig, wird aber von Seite zu Seite spannender. Der eigentlichen Story vorangestellt beginnt das Buch mit der Schilderung der Geschichte von Keye Street, die als Asiatin in den Südstaaten keine glückliche Kindheit hatte.

Keye Street macht sich zusammen mit Lieutenant Rauser an die Arbeit, den Mörder zu fassen. Dabei gehen sie mit einer solchen Präzision vor, das man in diesem Buch auch viel über die wirkliche Polizeiarbeit lernen kann.
Allerdings nimmt das Buch im letzten Drittel soviele Wendungen, das man kurzzeitig den Überblick verliert. Ich persönlich finde diese Tatsache aber nicht schlimm. Ich mag es wenn Bücher ein bisschen verwirrend sind, weil das Ende meist umzu überraschender wird, wie auch bei diesem Buch. Dieses Ende wünscht man sich bei jedem guten Thriller.
Dieser Thriller ist keiner der blutigen, brutalen Art. Sicher werden die Opfer und deren Verletzungen beschrieben, aber nicht so wie z.B. bei "Der Federmann".Die Aufmachung des Buches ist wunderschön und sehr gelungen.  Das Cover, welches schlicht gehalten wurde, wird von einem simulierten Schnitt dominiert, der direkt durch den Titel geht und ihm etwas geheimnisvolles verleiht.

FAZIT:
Ein Thriller der Sonderklasse, welcher sich zwar zu Anfang etwas zieht aber dann dafür umso rasanter in Fahrt kommt. Dieses Buch gehört zu einer Reihe, die sich um die Privatdedektivin  Keye Street dreht.

 4 von 5 Sternen

Mittwoch, 14. September 2011

GRIM Das Siegel des Feuers - Gesa Schwartz


INHALT:
Man dachte man kennt die Welt... Und weiß doch garnichts.
Nacht für Nacht treiben sich unerkannt Gestalten wie Gargoyles, Vampire, Kobolde und Werwölfe in Paris umher.
Einer von ihnen ist der Schattenflügler Grim, ein sarkastischer grummeliger Gargoyle, der mit der Seherin Mia versucht Ghrogonia, die unter Paris liegende Stadt der Anderswesen, vor einer Bedrohung die deren Untergang bedeuten würde zu retten.

MEINUNG:
Als ich dieses Buch das erste Mal in Händen hielt, dachte ich mir dass das schwere Kost sein würde. Aber weit gefehlt. Das Buch nimmt einen mit in die Welt der sogenannten Anderswesen und in die fantastische Stadt Ghrogonia, deren unter Paris liegenden Heimat. Das Buch ist sehr informativ und detailgetreu geschrieben. Man kann sich jeden Ort, jedes Wesen vor seinem inneren Auge bis in die Haarspitze vorstellen. Und dies macht das Buch wirklich einmalig.
Die Kapitel sind gut unterteilt und nicht zu kurz oder zu lang. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Hin und wieder findet man sogar einige Passagen, in denen man lauthals loslachen könnte.
Interessant fand ich auch die Beziehung zwischen der Seherin Mia und dem Gargoyle Grim. Die in dem Buch eine so wundervolle Wendung nimmt, dass ich zum Schluss wirklich Tränen in den Augen hatte.
Das Buch ist eine Bereicherung für jeden der sich für die Welt der Fantasy begeistern kann. So viele Gestalten wie in diesem Buch findet man in keinem anderen.
Die Aufmachung des Buches hat mich vollends überzeugt. Das Cover, welches die Stadt Paris und den Gargoyle Grim zeigt, sind so wunderschön illustriert und aufgemacht dass es ein Genuß ist allein dieses Cover zu betrachten. 

FAZIT:
Grim - Das Siegel des Feuers hat es dieses Jahr geschafft den 1. Platz meiner Ranking-Liste für Fantasy-Bücher zu erklimmen. Das Buch ist mehr als lesenswert und ich freue mich ausserordentlich auf den zweiten Teil.

5 von 5 Sternen

Dienstag, 13. September 2011

Neuer Blog

Hallo Ihr Lieben :-)

soooooooo endlich kann ichs sagen: Ich hab den BLOG endlich und ich komm damit super zurecht :-) Ich bin hellauf begeistert und hoffe nun endlich das alles klappt und das es euch gefällt :-)

Liebste Grüße


Eure Julia <3